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Informationen zu neuen Produkten finden und lustiges und interessantes zum Thema Hund.  

Nicht jedes Thema wird dabei für Sie relevant sein, aber wir bemühen uns für jeden Hundehalter interessante Beiträge bereit zu stellen.


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Was Sie beim Welpenkauf beachten sollten

Gesamten Beitrag lesen: Was Sie beim Welpenkauf beachten sollten

 

 

Hat sich die Familie entschieden eine Welpen aufzunehmen und auch die Rasse des zukünftigen Mitbewohners ist in den Grundzügen geklärt geht es auf die Suche wo man nun das zukünftige Familienmitglied erwerben kann.

Der sicherste und beste Weg ist sind die Züchterlisten in den Hundezuchtverbänden. Hier finden Sie vom jeweiligen Zuchtverband geprüfte Zuchtstätten und werden oftmals schon direkt informiert bei welchem Züchter Welpen erwartet werden oder eventuell schon da sind.

Hat man den Züchter kontaktiert gibt es einiges zu beachten:

 

Die ZuchtstätteWelpen_Draussen

- Die Zuchtstätte sollte sauber und gepflegt sein. Klar ist das es dort wo mehrere Hunde und insbesondere Welpen leben nicht umbedingt nach Rosenwasser duftet, aber es sollte auch nicht nach Kot und Urin stinken. Welpen sind noch nicht stubenrein und deshalb darf auch im Welpenzimmer ein Häufchen oder ein Pfütze sein, aber keine Trettminen Anlage oder eine Urinpool.

- Die Welpen sollten sowohl im Haus wie im Garten aufwachsen, also Tagsüber, wenn das Wetter es erlaubt auch unter freiem Himmel spielen und toben dürfen. In der Regel ist das mit der 4 - 5 Lebenswoche der Fall.

- Sowohl im Welpenzimmer als auch draußen im Welpenauslauf sollte es viel für die Welpen zu entdecken geben, wie z.B. einen Tunnel, ein Bällebad, ein Wackelbrett und oder eine Wippe. Das gibt den Welpen nicht nur eue Anreize sondern fördert auch die Entwicklung.

 

 

 

Die Elterntiere

- Die Mutter der Welpen sollte im Haus sein, also zu besichtigen sein. In seltenen Fällen kann es passieren das die Mutter bei der Geburt verstirbt, dann ist das natürlich nicht möglich. Auch gibt es eine sogenannte Zuchtmiete, wobei die Hündin nur für die Zucht beim Züchter bleibt. Sollte der gewünschte Welpe also schon sehr viel älter als 8 Wochen sein, wird die Mutter wieder bei seinem eigentlichen Besitzer sein und sollte dort aber im Zweifel besichtigt werden können.

- Die Hündin sollte gepflegt sein. Das Gesäuge sollte nicht durchhängen oder entzündet sein. Normal ist es das eine Hündin nach der Geburt etwas schlank ist und auch das Fell etwas struppig wirkt. Die Geburt und Aufzucht bedarf viel Energie die geht auch bei bester Pflege nicht spurlos an der Hündin vorbei.

- Der Vater der Welpen lebt meist nicht beim Züchter. Möchte man den Vater gerne kennenlernen sollte der Züchter einem den Kontakt nicht verwehren.

- Die Eltern sind auf die Rassetypischen Erbkrankheiten (HD / ED, PL, PRA etc.) untersucht und auf Wunsch sollte man die Unterlagen einsehen dürfen.

 

Die Welpen

- Vor der 3ten, lieber noch 4ten Lebenswoche sollte sie nicht zu den Welpen dürfen. Das Immunsystem der Welpen muss sich erst aufbauen, bevor diese Besuch empfangen können.

- Die Welpen sollten munter, aufmerksam und neugierig sein. Das Fell sollte sauber, also nicht durch Kot oder Urin verklebt sein. Dreck unter den Pfoten hingegen ist natürlich erlaubt, denn ab einem gewissen Alter erkunden de Welpen auch schon mal den Garten des Züchters. 

- Die Augen und Ohren der Welpen sollten sauber sein und das Fell Ungezieferfrei.

- Die Welpen sollten keinen Durchfall haben, also auch auf einen sauberen Po achten.

- Die Welpen sollten mit 8 Wochen mehrfach entwurmt sein (in der Regel alle 14 Tage seit der Geburt), geimpft und gechipt.  

 

Der ZüchterWelpen_Zuechter

- Der Züchter sollte Sie bei sich zu Hause empfangen und nicht nur am Telefon oder per E.Mail absprachen treffen. Ein gewissenhafter Züchter möchte Sie persönlich kennenlernen.

- Der Züchter sollte Sie nicht zu einem Kauf drängen mit Aussagen wie das ist der letzte Welpe und nachher kommt noch ein Interessent, dann ist der weg.

- Der Züchter sollte Ihnen viele Fragen stellen, denn er hat viel Zeit, Energie und auch Geld in die Welpen gesteckt und möchte natürlich wissen wie deren Zukunft aussieht.

- Der Züchter sollte Sie beraten, welcher Welpe aus dem Wurf am besten zu Ihnen und ihrer Familiensituation passt. 

- Der Züchter gibt den Welpen mit Kaufvertrag und Heimtierausweis (Impfpass) ab.

 

 

 

Der Käufer

- Der Käufer darf natürlich nach dem Preis fragen, aber es sollte nicht umbedingt die erste Frage sein.

- Ist es der erste Hund, lassen Sie sich vom Züchter beraten, was Sie am Anfang brauchen. Die meisten Züchter geben schon ein Startpaket mit.

- Machen Sie sich schon vor dem ersten Besuch eine Liste mit ihreren Fragen, damit Sie später nichts vergessen.

Zum Beispiel:

  • Wie erfolgt die Erziehung zu Stubenreinheit
  • Wann ist die nächste Wurmkur
  • Wann ist die nächste nächste Impfung
  • Wie und ab wann erfolgt die Futterumstellung
  • Wann ist der Zahnwechsel
  • Wie lang dürfen die ersten Spaziergänge sein
  • Ab wann darf der Hund Treppen steigen
  • Ab wann darf der Hund am Rad laufen
  • usw.

 

Wie erkenne ich einen Hundehändler?

- Einen Händler werden sie in keinem Hundezüchterverzeichnis finden.

- Er wird Ausreden und Entschuldigungen erfinden warum Sie die Mutter nicht sehen können.

- Er schaltet Anzeigen über Kleinanzeigenportale, meist von mehreren Rassen.

- Er wird es vermeiden das Sie zu ihm ins Haus kommen.

- Er wird Sie zu Kauf drängen.

- Er wird den Welpne überall übergeben nur nicht in seinen vier Wänden.

- Er wird den Welpen besonderns günstig anbieten.

- Er wird sie nie bei sich zu hause empfangen

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Begegnungen mit Artgenossen

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Wenn ich mit meinen Hunden laufe, bleibt es nicht aus das wir andere Hundehalter mit ihren Vierbeiner begegnen. Die meisten Begegnungen sind unproblematisch; Man läuft aneinander vorbei, grüßt sich oder hält auch mal für ein kurzes Gespräch an. Ist man sich einig, dürfen die Hunde sich kennenlernen und man läuft ein Stück gemeinsam.

Die Ausnahme sind die Hunde die ausflippen sobald sie meine Hunde sehen. Das ansich ist natürlich unschön, aber der Umgang mancher Hundehalter mit ihrem Hund in dieser Situation ist teilweise grenzwertig und macht mich traurig und wütend zugleich.

 

 

Da wird gebrüllt: AUS! PFUI! SCHLUSS!, der Hund am Nacken zu Boden gedrückt oder am Halsband hochgezogen bis die Vorderbeine in der Luft baumeln. Im schlimmsten Fall gibt es noch einen Tritt in die Seite àla CM.

Wer jetzt einigermassen klar Denken kann dem wird bewusst sein, das der Hund sich nicht beruhigt, wenn der Besitzer sich wie eine Wildsau gebärdet. Bin ich als Mensch hysterisch und mit der Situation überfordert, wird mein Hund ganauso reagieren, erst recht wenn noch Gewalt hinzu kommt.

 

Wie macht man es aber richtig?

 

Als erstes muss ich wissen warum mein Hund so reagiert. In den seltensten Fällen ist es tatsächlich Aggression, sondern viel mehr Angst und Unsicherheit, die schon im Welpenalter in die Falsche Bahn gelenkt wurde.

Welpen müssen viel erleben, viel kennenlernen um selbstbewusst zu werden. Allem Neuen wird erstmal mit gesundem Misstrauen begegnet und dazu wird das Unbekannt auch gerne mal angebellt. Das ist auch gut so, denn so stürzt der Welpe sich nicht in jede X beliebige Gefahr. Unterbinde ich aber dieses Verhalten, gib meinem Welpen keine Zeit sich mit Neuen Dingen auseinander zu setzen oder bestrafe ihn sogar mit Leinenruck und scharfen Worten, dann wird mein Welpe nicht lernen seine Ängste zu überwinden und sich auch nicht auf uns verlassen in Situationen die für Ihn schwierig sind.

 

Unser Hund muss also lernen uns zu Vertrauen.

 

Aggression2

► Das geht nur indem wir als Hundehalter ruhig und entspannt an diese unbehagliche Situation rangehen. Unser Verhalten überträgt sich mit der Zeit auch auf unseren Hund.

► Wir sollten wissen bis zu welchem Abstand zum Gegenüber es für unseren Hund noch erträglich ist, er also noch ansprechbar ist und auf unsere normal gesprochenen Worte reagiert.

► Wir sollten unseren Hund positiv unterstützen, also belohnen, wenn er sich so verhält wie wir es uns wünschen, das geht mit Leckerli oder auch Spiel oder mit einer Kombination von beidem.

► Verhalten was wir nicht möchten sollten wir ignorieren. Hunde lernen schnell und bald wird der Hund merken, das es sich für ihn lohnt ruhig zu bleiben.

► Situtionen die für unseren Hund unerträglich sind, er also ins alte Muster verfällt, sollten wir schnell auflösen, uns also aus dieser Situation rausbringen.

► Wenn wir merken das unser Hund immer sicherer wird, immer besser auf uns reagiert können wir anfangen den Abstand zum Gegenüber langsam zu verkleinern.

 

 

Wenn wir bei diesem Lernmuster bleiben wird der Hund uns vertrauen das wir mit der Situation klar kommen und alles im Griff haben und in Zukunft ohne gepöpel an anderen Hunden vorbei gehen.

Das das ganze nicht übers Wochenende gelernt ist sollte klar sein, man kann gerne minimum 6 Monate einplanen bis man sein Ziel erreicht hat. Wichtig ist das man sich auch an kleinen Schritten in die richtige Richtung erfreut und Rückschläge nicht als Niederlage sieht.

 

Aggression1

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Rüde oder Hündin?

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Ist die Entscheidung für eine Hund gefallen, stellt sich die Frage ob Rüde oder Hündin.

Oft beruhen die Gründe warum man sich für ein bestimmtes Geschlecht entscheiden auf halb wahren Informationen, wie zum Beispielen das Rüden sich untereinander nicht vertragen. Wie bei vielen Dingen in der Hundehaltung ist das eine Frage der Aufzucht, Haltung und Erziehung. Denn hat der junge Hund schon regelmäßig Kontakt zu anderen Hunden unterschiedlichen Alters und Geschlechts wird er auch nach der Pupertät mit anderen Hunden zurecht kommen. Wichtig dabei ist das wir unseren jungen Hund dabei nicht in Watte packen und in behüten und beschützen wo Nichts ist; umgekehrt ist es wichtig dem Hund Schutz zu bieten und ein zu schreiten, wenn er Hilfe braucht, so lernt der Welpe von Anfang an das er sich nicht allein um Dinge kümmern muss, sondern das wir zuständig sind wenn es Probleme gibt.

 

Der Satz: „Die Regeln das unter sich“ darf und sollte man also ganz schnell vergessen.

 

Welche Vorteile und Nachteile haben nun die Geschlechter?

Ruede_Huendin_Groesse
Rüden der gleichen Rasse sind meist größer und schwerer als Hündinnen

 

Größe und Gewicht

Hündinnen sind in der Regel immer kleiner und leichter als Rüden der gleichen Rasse. Es kann einen erheblichen Unterschied ausmachen ob man 45 Kg oder nur 38 Kg an der Hundeleine zu bändigen hat.

Ein impossanter Rüde mag zwar gut aussehen, wenn er neben mir her läuft, wenn ich ihn aber im Notfall nicht halten kann sieht es nicht nur für den Hund schlecht aus.

 

Markieren

Rüden markieren jeden Busch um die Makierungen ihrer Artgenossen zu überdecken und zu zeigen „Ich war auch hier“

Es gibt aber auch Hündinnen die mit gehobenen Hinterlauf markieren. Das ist zwar nicht die Regel, aber es kommt vor.

Man kann zwar erzierisch darauf einwirken, sollte sich aber darüber im klaren sein das makieren zu Hunden, insbesondere zu Rüden dazu gehört und es für sie von Bedeutung und Wichtigkeit ist um sich Artgenossen mitzuteilen.

 

Läufigkeit

Hündinnen werden meist zweimal im Jahr läufig. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Einige Hündinnen werden nur einmal jährlich läufig andere dreimal. Das sind jedesmal drei Wochen Spießroutenlauf und aufpassen das der Hund nicht auf Männersuche geht, denn auch Hündinnen gehen stiften, wenn sich Ihnen die Chance bietet. Wie ihre männlichen Kollegen wollen sie Nachwuchs zeugen um ihre Gene weiter zu vererben.

Rüden leiden extrem, wenn läufige Hündinnen in der Nachbarschaft sind. Je mehr Hündinnen in der Nachbarschaft um so mehr Schlaflose Nächte, weil der Rüde weinend vor der Haustür liegt und tagelang sein Futter verweigert. Rüden riechen eine läufige Hündin über Kilometer und spazieren ihrem Ziel entgegen, wenn sich die Gelegheit bietet ob sie dabei eine Schnellstraße überqueren müssen ist ihnen egal.

 

Gleichgeschlechtliche Aggressivität

Ruede_Huendin_Aggression
Was gefährlich aussieht ist oft nur Show unter Rüden

Rüden raufen eher miteinander, aber meist ist es nicht mehr. Es sind oft „Showkämpfe“ vergleichbar mit pupertierenden Teennagern die sich anrempeln nach dem Motto „Meiner ist größer als deiner“. Ist sieht oft gefährlich aus und ist auch immer mit einer schönen Geräuschkolisse verbunden, aber meistens nur ein simples Kräftemessen ohne das der eine dem anderen wirklich schaden will.

Hündinnen gehen aufs Ganze wenn sie sich streiten. Auch hier kann man pupertierende Teenager zum Vergleich ranziehen... „Treten, kratzen, spucken“. Wenn man hier nicht einschreitet endet es oft blutig und mit einem Tierarztbesuch wo der Hund wieder zusammengeflickt werden muss.

Das soll jetzt nicht abschreckend sein, man muss aber wissen das auch die liebste Hündin eine kleine Furie werden kann, wenn sie auf ein zickiges Gegenüber trifft oder einfach die Sympathie nicht stimmt.

 

Erziehung

Generell ist Erziehung eher Rassebedingt und nicht vom Geschlecht abhängig. Hündinnen sind gerne in der Läufigkeit etwas unmotivierter und lustloser, gleiches gilt aber für Rüden wenn Sie den Duft einer bereiten Hundedame in der Nase haben.

 

Ob nun Rüde oder Hündin ist wirklich nicht von Vor- oder Nachteilen abhängig. Versäumt man eine gute Sozialisierung und vernachlassigt die Erziehung kann sich jedes Geschlecht in ein kleines oder größeres Monster verwandeln.

Läufigkeit ist mit beiden Geschlechtern eine nervige Zeit zumal Kastrationen nur noch aus gesundheitlichen Gründen durchgeführt werden dürfen, was ja auch richtig so ist.

Gibt es schon viele Rüden in der Nachbarschaft ist eine Hündin nicht von Vorteil, außer man möchte das die Haustür zweimal im Jahr von einer Horde Matchorüden belagert wird. Umgekehrt ist es für einen Rüden ein Alptraum von Hündinnen umgeben zu sein die er nicht beglücken darf.

 

Ruede_Huendin_2
Rüpelrüde oder Kampfzicke? Gute Sozialisierung und Erziehung entscheidet mit

 

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Der alte Hund

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Mein Hund wird alt, was nun?

 

Älter werden allein ist keine Krankheit und man kann nicht sagen ab dem Alter muss der Hund kürzer treten oder darf dies oder jenes nicht mehr.

Wie beim Menschen auch bauen sich die Muskeln im Alter ab, um dem entgegen zu wirken ist es wichtig auch weiterhin regelmäßig mit dem Hund spazieren zu gehen und auch in gewisser Weise Sport zu treiben.

 

Hat mein Hund also bisher Agility gemacht muss und sollte ich nicht von heute auf morgen damit aufhören. Das Training und die Übungen sollten nur dem Hund angepasst werden. Nicht mehr so viele Sprünge und nicht mehr so hoch. Oder die Stangen auf den Boden legen, damit der Hund weiterhin seinen Körper und die Balance koordinieren kann. 

.Wichtig ist Kopfarbeit, Denkspiele für Hunde sind da eine tolle Sache, aber auch ein versteckter Futterbeutel ist im Haus und Garten gut für das Gehirnjogging.

 

Alter_Hund_laufen
 
Ist der alte Hund munter und gesund kann man noch ausgiebig spaziergehen

 

Auch die Spaziergänge müssen nicht verkürzt werden. War der Hund es gewohnt immer ein paar Stunden zu laufen kann man das weiter fortführen, immer mit einem Auge auf dem Hund um die Geschwindikeit anzupassen oder auch mal eine Pause ein zu legen oder den Spaziergang ganz abzubrechen, wenn der Hund mal Tagesbedingt nicht gut drauf ist.

Wichtig ist natürlich das der Hund gesund ist um auch weiter aktiv zu sein und das er bisher auch immer aktiv war.

 

 

 

Hat man bei seinem Hund schon Untersuchungen wie z.B. HD (Hüftgelenksdysplasie) oder ED (Ellenbogendisplasie) durchführen lassen ist man natürlich auch beim alten Hund im Vorteil, den man weiß was man dem Hund vom Skelett her erlauben kann und zumuten darf.

Auch eine Herz Ultraschall Untersuchung sowie Ultraschall der Organe und ein großes Blutbild sind schnell und ohne viel Aufwand gemacht und man kann altersbedingten Mangelerscheinungen oder Problemen vorbeugen und dem Hund ein längeres, gesunderes Leben bieten.

Ist mein Hund organisch und vom Skelett her gesund kann er bis ins hohe alter Ball spielen, laufen und aktiv sein.

 

Alter_Hund_muede
Ruhepausen sind für den alten Hund besonders wichtig

 

Als Halter muss ich aber immer einen Blick für jede kleine Veränderung im Verhalten meines Hundes haben um sicher zu stellen das ich meinem Hund nicht mehr zu mute als er schafft. Dazu ist es wichtig meinen Hund genau zu kennen und sein Verhalten der Situation entsprechend ein zu ordnen.

Ist es sehr warm und der Hund wirkt lustlos, kann das am Wetter liegen. Kommt der Hund schlecht hoch, haben wir ihn vielleicht am Tag zu vor doch etwas überfordert.

 

 

Frisst der Hund gut und ist auch sonst aufmerksam muss man sich meist keine Sorgen machen, hält aber ein besonderes Verhalten über einige Tage an oder verschlimmert sich sollten und müssen wir unbedingt unseren Tierarzt um Rat fragen um die Ursache abzuklären.

 

Wenn wir also unseren alten Hund genau kennen, fordern und nicht überfordern und ihm auch genug Ruhepausen gönnen, sowie seine Gesundheit vom Tierarzt abschecken lassen kann er bis ins hohe alter aktiv und fit bleiben.

 

Alter_Hund_aufmerksam
 Ist der alte Hund aufmerksam und frisst gut ist alles in Ordnung

 

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Hitzewelle und Hund

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Sommerhitze und Hund?

 

Im Sommer bei extremer Hitze gibt es vieles zu beachten, damit es unserem Hund gut geht.

Vorweg sei kurz erwähnt das Hunde nicht wie wir Menschen schwitzen können, das scheint für viele Hundehalter immer noch nicht klar zu sein.

Hitzewelle_Maulkorb
Ein Drahtmaulkorb sorgt für ausreichend Luftzirkulation

 

 

Hunde regulieren ihre Körpertemperatur über die Schleimhäute und das Hecheln. Wer einen Hund besitzt der einer Maulkorbpflicht unterliegt sollte diesen so wählen das die Seitenbereiche offen sind und Luft an die Schleimhäute gelangt. Geschlossene Maulkörbe mit bunten Motiven sehen vielleicht lustig aus hindern den Hund aber daran Kühlung über die Schleimhäute zu bekommen.

Auch über die Nase und die Hundepfoten findet eine Regulierung der Körpertemparatur statt.

 

 

 

Bei hohen Sommertemperaturen sollten wir also alles vermeiden was den Hund daran hindert oder einschränkt die Körpertemparatur zu regulieren.

 

Spaziergänge auf Asphalt oder Beton - (Verbrennungen)

Radfahren mit Hund - (Hitzschlag)

Joggen mit Hund - (Hitzschlag)

lange Autofahrten mit Hund - (Hitzschlag)

Lange Spaziergänge - (Hitzschlag)

Sportliche Aktivitäten - (Hitzschlag)

 

Hitzewelle_Trinken
 Frisches Wasser sollte immer verfügbar sein

 

Am besten ist es den Hund am Morgen oder frühen Vormittag, bevor die Temparaturen richtig ansteigen zu beschäftigen. Also den „großen“ Spaziergang auf diese Zeit zu verlegen und immer frisches Trinkwasser für den Hund mitführen z.B. mit einer Outdoor Trinkflasche.

Wenn man die Möglichkeit hat kann man seinen Hund auch einen Ausflug ans Wasser gönnen, aber auch hier ist Vorsicht geboten.

 

 

 

 

 

Zuviel Salzwasser ist genauso schädlich wie überhaupt die Aufnahme von zuviel Wasser.

Außerdem sollte der Hund immer die Möglichkeit haben Schatten auf zu suchen, auch mit nassem Fell.

 

Hitzewelle_Wasser
Baden im Meer birgt auch Gefahren

 

 

Generell ist Schatten sehr wichtig, deshalb sollten wir unserem Hund den Gefallen tun und ihn nicht zum einkaufen mitnehmen, wenn wir ihn vor dem Geschäft anbinden müssten.

 

Was eigentlich klar sein sollte, aber bei weitem nicht klar ist.

Der Hund darf nicht im Auto verbleiben, während wir, auch nur kurz, etwas erledigen!

Hitzschlag beim Hund führt bei über 50% aller Fälle zum Tod.

Was ich leider auch oft höre ist: „Das macht meinem Hund nichts aus“ oder „ Der macht das gerne“

Hunde neigen dazu das von Ihnen geforderte zu erfüllen. Das heißt sie laufen auch am Fahrrad mit bis sie umkippen, denn zum einen wollen sie den Anschluss nicht verlieren, zum anderen ist es Hunden nicht gegeben Schwäche zu zeigen.

 

Hitzewelle_Tod
Hitzschlag beim Hund führt bei über 50% aller Fälle zum Tod

 

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Ist mein Hund schlecht sozialisiert?

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Es gibt viele Hunde die Angst vor fremden Menschen haben, die aggressiv auf kleine Kinder reagieren oder, häufigsten, mit anderen Hunden so gar nicht zurecht kommen.

Heißt das nun aber das der Hund schlecht sozialisiert ist? Ist nicht vielmehr die Erwartungshaltung unserer Mitmenschen und vielleicht auch von uns selbst viel zu hoch gesteckt?

 

 

Kind & Hund
 

Ein Kuss auf die Hundeschnauze kann auch unerwünscht sein

Wenn ich selbst keine kleinen Kinder habe wird mein Hund nicht direkt mit kleinen Kindern aufwachsen können und deren oft lautes und wildes Verhalten nicht als normal empfinden. Er kennt dann nur das ruhige, besonnene Verhalten seiner großen Menschen und das Verhalten von Kindern ist für den Hund dann erschreckend. Der Hund sagt also mit seinem Verhalten „Bleib weg, sonst beiß ich zu“.

Für den Hund ganz normales Verhalten, für uns Menschen ist es oft der böse Hund,der aggressive Hund. Dabei versucht der Hund hier nur, mit den ihm gegebenen Mitteln eine Grenze zu schaffen. Das Problem ist hier nicht wirklich immer der Hund sondern der Mensch der diese Grenze nicht sehen will oder kann und deshalb ignoriert. Viele Beißvorfälle würden gar nicht statt finden, wenn der Hundebesitzer seinen Hund unterstützen und helfen würde, also ihn aus der Situation herraus nehmen würde.

 

 

 

Auch das vielleicht nett gemeinte gestreichelt werden von wildfremden Menschen ist für unsere Hunde nicht normal. Es wird einfach erwartet das der Hund das lieb und geduldig erträgt. Nur bin ich als Mensch ja nicht mit einem Streichelzoo unterwegs wenn ich mit meinen Hund spazieren gehe und dem entsprechend 

Hund streicheln

   Gestreichelt werden ist nicht immer angenehm für den Hund

sollte ich mch aiuch zum Schutz meines Hundes Verhalten und fremden Menschen das anfassen meines Hundes untersagen. Kommentare wie „Ach, ist der der bissig!?“ müssen mich dann kalt lassen, oder ich muss eine freche Antwort parart haben wie z.B. „Nicht bissiger als Sie, wenn ich Ihnen Ihre Lockenparcht verwuschel“.

Hinzu kommt das der ausgewachsene Mensch größer ist als der Hund und sich deshalb auch oft über den Hund beugt. Für den Hund eine ganz klare Drohgebärde, die ein wildfremder Mensch da ihm gegenüber ausübt. Als Hundebesitzer muss ich also einschreiten um zu verhindern das mein Hund sich selbst verteidigen muss.

 

 

 

Sozialisiert3
 

Knurren und Zähne zeigen gehört beim spielen dazu

Die Begegnung mit anderen Hunden ist leider auch häufig ein Grund die gute Sozialisierung in Frage zu stellen. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle ob und wann mein Hund sich (in den Augen von mir selbst und auch von meinen Mitmenschen) daneben benimmt.

Mein Hund kann z.B. krank sein ohne das ich es bemerkt habe. Magenprobleme bemerken wir oft erst dann wenn sie mit Durchfall und Erbrechen ein her gehen.

Auch Läufigkeit kann ein Grund sein warum eine Hündin plötzlich „zickig“ reagiert oder Rüden sich nicht mehr ganz so gut verstehen, wenn diese Hündin in direkter Nachbarschaft wohnt.

Generell sind Abneigungen gegen einen bestimmten Hund, oder die Abneigung gegen bestimmte Rassen nicht selten. Oft liegt ein Kommunikations Problem vor, weil einige Rassen aufgrund ihrer Züchtung gar nicht wie ein Hund aussehen, und sich auch nicht wie ein Hund verhalten können.

Egal was der Grund ist, es sollte unserem Hund erlaubt sein sich mitzuteilen, wenn er Abstand wünscht, oder auch wenn ihm das gemeinsame Spiel zu weit geht. Ein bisschen knurren und bellen ist also durchaus normal, erst wenn es ausartet und unserer Hund nicht nur bei Waldi von nebenan Rabatz macht haben wir ein Problem das angegangen werden muss.

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5 Regeln für die Hundeerziehung

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Hundeerziehung ist einfach!

Man muss sich nur an ein paar wenige, simple Grundregeln halten.

 

Verständnis:

Egal ob mein Hund als Welpe vom Züchter kommt oder schon als älterer Hund von Privat oder aus dem Tierschutz, muss ich als aller erstes Verständnis dafür haben das mein neues Familienmitglied sich in einer komplett neuen und für ihn fremden Situation befindet. Der Hund wir sich in den seltensten Fällen so verhalten wie ich es mir erhofft habe und je nache dem was er bisher erlebt hat sich vielleicht auch erstmal nur bedrückt in einer Ecke sitzen und sich gar Nichts trauen. Den Hund jetzt zu "seinem Glück" zu zwingen wäre gänzlich verkehrt, besser ist es dem Hund Zeit zu lassen und ihn seine neue Welt auf seine Weise erkunden und endecken zu lassen.

Ich muss auch Verständnis dafür haben das mein Hund nicht immer 7/24 100% leistet, Die Hündin kann läufig sein oder der Rüde hat den Geruch einer läufigen Hündin in der Nase, Vielleicht ist mein Hund auch nicht ganz gesund, oder er hat einfach nur einen schlechten Tag. Ich erwarte von meinen Mitmenschen das sie Verständnis haben wenn ich im Job nicht die volle Leistung bringe weil mein Kopf schmerzt oder ich schlecht geschlafen habe. Dieses Verständnis kann mein Hund auch von mir als Halter verlangen und erwarten.

Auch muss ich Verständnis haben das mein Hund nicht jeden anderen Hund als seinen besten Freund ansieht. Ich als Mensch mag bestimmt auch nicht jeden meiner Nachbarn, grüße aber aus Höflchkeit im vorbeigehen. Wenn meine Hund seine "Feinde" ignoriert sollte mir das genügen und ich sollte nicht verlangen das er auch noch sein Spielzeug mit ihnen teilt.

 

Geduld:

Verstaendnis_Welpe

Hunde lernen unterschiedlich schnell. Einige tun sich leicht, andere brauchen länger um das erwartete zu verstehen. Ich brauche also Geduld, wenn es ums Sitz, Platz und anderes geht. Stetiges wiederholen führt zum Ziel und wenn ich 10 x am Tag meinem Welpen den Hausschuh wegnehme und gegen ein Zerrtau tausche, dann ist das so. Irgendwann versteht der Hund das er den Hausschuh nicht annagen darf und wenn es 6 Wochen dauert, dann dauert es 6 Wochen. 

Je nachdem wie oft ich mit meinem Hund übe kommt auch der Lernerfolg, wobei ich nicht im Hauruck Verfahren 1 x die Woche 1 Std. üben, sondern täglich mehrere kleine 5 - 10 minütige Übungssequenzen abhalten sollte.  Und wenn eine Übung mal nicht klappt muss ich Geduld haben und vielleicht nochmal einen Schritt zurückgehen in der Ausbildung damit mein Hund noch sicherer wird bei dem was er schon kann.

 

Konsequenz:

In der Hundeerziehung muss man konsquent umsetzen was man von seinem Hund erwartet. Dabei geht es nicht um Gewalt, sondern einfach darum sturer und dickköpfiger zu sein als der Hund. Soll mein Hund z.B. an der Straße Sitz machen bevor wir sie überqueren, dann muss er das immer tun sonst geht es nicht weiter. Da kann ich nicht sagen heute ist Sonntag da muss er nicht. Der Hund versteht das nämlich ganz anders. Der vesteht: Wenn ich heute ncht Sitz machen musste dann morgen auch nicht. Auch bei der Konsequenz kommt die Geduld ins Spiel, denn mit Gewalt wird das ganze entweder ein ewiger Machtkampf oder mein Hund verliert das Vertrauen in mich. Stur bleiben, eventuell nochmal zwei, drei Schritte gehen und von Vorne anfangen. 

Konsequent muss ich von Anfang an sein, denn aus dem kleinen Welpen wird mal ein ausgewachsener Hund und was beim Welpen niedlich und lustig ist, ist beim ausgewachsenen Hund schnell mal angst einflössend und sogar gefährlich. Da Hunde ein hin und her oder Hüh und Hott oder Heute so, morgen ganz anders nicht mögen und verstehen, bleibt uns als Halter nur klare Regeln auf zu stellen und uns konsequent an diese zu halten.

Klar gibt es auch Ausnahmen wie immer und überall, das sind kranke und alte Hunde. Ein Hund der operiert wurde und mal gerade ein paar Schritte laufen kann dem muss ich kein Sitz abverlangen genauso wenig wie ich das bei einem alten Hund tun muss der nur noch gemütlich neben uns her trottet.

 

Gelassenheit:

5_Regeln_1

Egal was passiert ich als Halter bin Herr der Lage. Ich Schreie nicht, werde nicht Hysterisch und ich Überreagerie auch nicht. Je ruhiger und sicherer ich mit unangenehmen Situationen umgehe um so ruhiger und gelassener reagiert mein Hund. Das hört sich einfach an, ist es aber nicht, denn mein Hund reagiert auf die kleinsten Veränderungen meinerseits. Also auch, wenn ich mich schon verspanne oder kurz zögere reagiert mein Hund. Das ganze braucht also Übung wobei ich aber nicht die Konfrontasion suchen muss, sondern einfach mit offenen Augen spazierengehen sollte. So werde ich nicht "überrascht" wenn z.B. plötzlich andere Hunde auftauchen, sondern kann mich schon von weitem darauf vorbereiten. Auch alles andere sollte ruhig und entspannt ablaufen, das anleinen, das füttern, die Fellpflege.

Und wenn mein Hund mal einen anderen anknurrt bin ich auch locker und ruhig, denn mein Hund hat gerade mit seinem Gegenüber gesprochen, das tun Hunde nämlich auch mit knurren und bellen ohne das es gleich zum ultimativen Hundekampf kommt. Wenn man seinen Hunde schon einige Jahre hat hört man als Mensch sogar die Feinheiten heraus und kann fast schon ans übersetzen gehen.

 

Zuneigung:

Unsere Hunde lieben uns. Viele würden ihr Leben für Ihren Besitzer geben wenn es sein müsste. Das sollten wir mit der gleichen Liebe zurück geben. Ich muss dafür nicht umbedingt mt meinem Hund das Bett teilen, aber ich sollte mich ab und zu auf gleiche Ebene mit ihm begeben umd ihn einfach zu streicheln, zu knuddeln und zu schmusen. Auch Lob ist eine Art Zuneigung, denn so sagen wir unserem Hund das wir zufrieden mit ihm sind oder sogar stolz auf ihn. Je mehr wir an Zuneigung geben um so mehr bekommen wir auch zurück, denn unser Hund fühlt sich wohl bei uns und die Bindung wird stärker und er möchte in unsere Nähe sein.

 

5_Regeln_2

 

Man könnte das ganze auch etwas kürzer fassen:

 

Wenn ich Verständnis für meinen Hund und sein Verhalten habe, geduldig und konsequent bei der Erziehung bin, gelassen auch mit nervigen Situationen klar komme und meinen Hund zeige das ich ihn mit all seinen Macken Liebe, habe ich den perfekten Begleiter.

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Welcher Hund passt zu mir?

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Wer sich entschieden hat seine Familie mit einem Hund um ein weiteres Mitglied zu erweitern, steht vor der Frage, welcher Hund soll und kann es sein.

Wichtig ist bei der Wahl, das Sie Ihre Lebenssituation nicht schön reden, nur weil Sie sich in das Aussehen einer bestimmten Rasse verliebt haben. Gerade die in Film und Serie gezeigten Hunde werden meist von mehreren Vertretern ihrer Rasse gespielt und sind nicht die perfekten, multitalentierten Einzelhunde die als Paradebeispiel ihrer Rasse dienen.

Wichtig sind natürlich die Wohnverhältnisse, wobei eine Mietwohnung nicht schlecht sein muss. Ein kleines 80qm Haus mit mini Garten passt genauso wenig zum Irish Wolfshund wie eine 80qm Wohnung, denn der Hund soll sich ja auch noch bewegen können ohne gleich die Möbelstücke zu verrücken, Je mehr Platz ich habe  umso größer darf der Hund auch ausfallen, wobei Großer Hund nicht gleich passender Hund ist.

Es gibt Hunderassen die auch einen sehr großen Garten brauchen, einfach weil sie dafür gezüchtet wurden selbstständig zu denken und zu handeln. Diese Herdenschutzhunde brauchen eine Art eigenes Revier und würden sich auch in einer 300qm Wohnung nicht wohlfühlen und dadurch für große Probleme bei Mensch und Hund sorgen.

Ein weiterer Aspekt bei der Hundeauswahl ist die Sportlichkeit der Familie. Wird viel Rad gefahren, gejoggt und gewandert, sollte es ein ausdauernder Hund sein der auch mithalten kann. Es gibt mittlerweile zwar zig Hilfsmittel vom Tragegurt bis zum (Kinder) Hundewagen um auch den kleinsten Hund über 10 oder 20 km mit zu schleppen, aber ob das so gut ist und Sinn der Hundehaltung stelle ich mal hinten an. Sportliche, ausdauernde Hunde finden sich übrigens in vielen Größen, z.B. der Jack Russel Terrier, Australien Shepherd oder Dobermann.

Husky_Welpen
Huskys sind Powerhunde die viel Ausdauer haben

Ist man nicht ganz so sportlich sollte man sich einen etwas genugsameren Hund auswählen wie z.B. Mops, englische Bulldogge oder Basset.

Hat man nur bei Sonnenschein lust auf einen kurzen Sonntagsspaziergang, sollte man von der Anschaffung einen Hundes ganz absehen.

Ist die Famile sportlch und hat auch Ambitionen mit dem neuen Familienmitglied im Hundesport weiter zu kommen muss man natürlich die Art der bevorstehenden Ausbildung berücksichtigen. Idealer Partner für das Mantrailing ist natürlich der Blood Hound, Bei der Wasserrettung sind Neufundländer ganz vorne und im Agility sieht man häufig den Border Collie. Ich sollte hier also schon im Vorfeld wissen was ich machen möchte, denn ein Hütehund wird im Mantrailing niemals so gut sein wie ein Hund dem es angezüchtet wurde mit der Nase zu arbeiten und Menschen zu finden.

Ein weiterer Aspekt bei der Anschaffung eines Hundes spielt die Pflege. Hunde machen Dreck und damit muss man klar kommen, aber ich brauche vielleicht keine Mini Dünen im Haus nach einem Spaziergang am Strand. In dem Fall ist eine kurzharr Rasse pflegeleichter. Der Hunde lässt sich schneller abürsten oder mit einem Handtuch säubern, als ein langharriger Vertreter der gerne auch noch nach Stunden den Matsch an Bauch und Beinen hängen hat.

Es gibt aber auch Rassen die in der Pflege etwas kostenaufwendiger sind, bekanntestes Beispiel ist der Pudel, der geschoren werden muss, da sein Fell einfach nur wächst.

Kosten verursacht jeder Hund angefangen mit dem Kauf gefolgt von Hundesteuer und Futter bis zum regelmäßigen Impfen und entwurmen. Richtig teuer wird es wenn etwas passiert, also ist eine Haftpflicht für den Hund Pflicht und der Notgroschen auf der hohen Kante, denn eine OP kann mal schnell 800,--€ und mehr kosten.

Jagdhunde
Auch Jagdhunde gibt es in Klein und Groß

Nicht unterschätzen darf man die Zeit die ein Hund braucht. Dabei geht es hauptsächlich darum das der Hund nicht ewig lange allein ist. Wenn also die ganze Familie Vollzeit ausser Haus ist und der Hund 8 - 10 Std allein bleiben muss, sollte man Vernuft walten lassen und vom Hundekauf absehen. Selbst der regelnmässige Besuch bei der Hundeschule zum Training und lange Spaziergänge am Wochenende ändern nichts daran das der Hund 5 Tage in der Woche allein ist. Wer nicht auf einen Hund verzichten möchte,  kann sich als Gassigänger beim Tierheim bewerben.

Natürlich kann ein Hund auch mal Stundenweise allein bleiben, aber eben ncht den ganzen Tag.

Das letzte was klar sein muss ist die Hunde Erziehung, da müssen alle an einem Strang ziehen und sich an die Regeln halten. Das gilt auch für die Kleinsten im Haus, denn Hunde sind keine Spielzeuge und Hunde sind auch nicht Dumm. Sie wissen sehr schnell bei wem sie das machen können was andere ihnen verbieten, allerdings wird man vom Hund dann nicht mehr so ganz ernst genommen. Darf der Hund also nicht aufs Sofa, dann muss sich jeder in der Familie daran halten. 

Wenn Sie schon eine Hunderasse ins Auge gefasst haben können Sie sich bei https://www.hundund.de/hunderassen/#liste   über die vielen verschiedenen Hunderassen genau informieren.

Wichtig ist das Sie sich vom Züchter gut beraten fühlen, am  besten suchen Sie mehrere Züchter auf um  sich einen guten Überblick zu verschaffen.

Tolle Hunde gibt es auch im Tierheim, dort werden Sie auch super beraten und die Pfleger kennen ihre Hunde genau so das böse Überraschungen im Verhalten des Hundes oder Krankheiten betreffend wegfallen.

Mischling1

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Hunde bitte anleinen!

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Den Hund bitte anleinen!

Kommt mir ein angeleinter Hund entgegen ist es für mich selbstverständlich meine Hunde zu mir zu rufen und diese auch anzuleinen. Leider ist es aber für viele nicht selbstverständlich und so bleiben Konflikte nicht aus.

Der fröhliche Zuruf „Meiner tut nichts“ nutz mir als Hundehalter wenig, wenn meiner vielleicht nicht so sozial verträglich ist. Das Gezeter ist hinterher natürlich groß und schuld ist selbstverständlich der böse angeleinte Hund.

Es gibt noch weitere Gründe warum ein Hund angeleint ist. Läufigkeit, Krankheit, oder Alter. Komentare, wie „Ist mir doch egal“ oder „Was geht mich das an“ zeugen nicht nur von Rücksichtslosigkeit, sondern auch von mangeldem Respekt gegenüber seinen Mitmenschen.

Hinzu kommen dann oft noch kluge Sprüche die Niemand hören will. So wurde mir mal gesagt: „Mit einer läufigen Hündin geht man auch nicht raus“...... Genau der Hund darf drei Wochen lang ins Haus machen....

Auch Nichthundehalter leiden oft unter der Rückssichtslosigkeit einiger Hundebesitzer. Kommen einem Spaziergänger entgegen sollte man auch hier Rücksicht nehmen. Nicht jeder mag Hunde, manche Menschen haben sogar Angst vor Hunden. Den Hund kurz mal anzuleinen sollte auch hier kein Problem darstellen und wird den Hund nicht gleich in die Verzweiflung treiben. Ist der Hund wirklich gut erzogen reicht es oft schon ihn kurz mal bei Fuß gehen zu lassen bis man an seinem Gegenüber vorbei ist.

Unsere Hunde haben das Kommando „Seite“ erlernt, d.h. Sie legen sich am Wegrand ab, was praktisch ist, wenn sie mal ein paar Meter vorweg laufen.

Es gibt also einige Möglichkeit als Hundehalter etwas Rücksicht auf Andere zu nehmen und man sollte sie einfach auch nutzen um Positiv aufzufallen.

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Giftiges und Unverträgliches für den Hund

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Vieles ist giftig und unverträglich für den Hund


Bei fast allen Vergiftungen beim Hund ist Erbrechen eines der Symptome. Außerdem kann es je nach Vergiftung Speicheln, Durchfall, Krämpfen, Atemproblemen, Herz-Kreislaufproblemen Bauchschmerzen und Fieber kommen.

Wichtig beim Verdacht der Vergiftung des Hundes


Sofort den Tierarzt aufsuchen! 

Einige Vergiftungen verlaufen sehr schnell, andere treten erst nach ein paar Tagen auf.

 

Enthaltener Wirkstoff

Dosis des Wirkstoffes Pro KG Körpergewicht*

Symtome

Alkohol

Ethanol

3-8 g / Kg

Ähnlich wie beim Menschen

Aapirin, „ASS“

Acetylsalicylsäure

50 mg / KG 3 x täglich
700 mg / Kg tödlich

Spätere Organgschäden möglich

Blei

Blei

300 mg -2,5 g / Kg

Aufnahme auch über die Haut möglich!
Sehstörungen, Blutarmut

Ethylenglykol

Frostschutzmittel

3-5 ml / Kg

Durst, Bewusstlosigkeit, Nierenschäden

Haschisch

Tetrahydrocanabinol

>84 mg / Kg

 

Kaffee

Coffein

110 mg / Kg

 

Knoblauch & Knoblauchextrakt

Alicin

5 g bzw.1,25 ml / Kg

Blutarmut

Macadamianüsse

 

0,7 – 62,4 g / Kg

Steifheit, Leberschäden möglich

Obstkerne

Cyanverbindungen ( Blausäure)

2 mg / Kg

Atemstillstand

Quecksilber

Quecksilber

0,2 – 2 g / Kg

Zahnverlust

Schneckengift

Metaldehyd

 

Geweitete Augen

Schockolade ( dunkle)

Theobramin

100 – 200 mg / Kg

Erregungszustände

Schwarzer Tee

Coffein, Theaphyllin

110 mg / Kg

 

Strychnin

Strychnin

0,5 mg / Kg

Überempfindlichkeit der Sinne

Tabak

Nikotin

4 mg / Kg

Erregungszustände

Thallium

Thallium

12 mg / Kg

Fellverlust

Weintrauben

 

10 – 30 g (3 g Rosinen) / Kg

Akutes Nierenversagen möglich

Zuckeraustauschstoffe (Diabetikerprodukte, Zahnpasta, Eisbonbons)

Xylit (Xylito) oder Lignit

1,4 – 16 g / Kg

Leberschäden, Abfall des Blutzuckerspiegels

Zwiebeln

N-Propyldisulfid

5 – 10 g / Kg

Blutarmut

 

* Bei jungen Hunden, Welpen, alten und kranken Hunden können schon geringere Mengen zu Vergiftungen führen

 

Unverträgliches für Hunde

 

Milch und Milchprodukte

Milchzucker wird bei ausgewachsenen Hunden aufgrund fehlender Enzyme im Dünndarm nicht vollständig verdaut und kann deshalb im Dickdarm zu Gärungen und Durchfall führen.

Rohe Stärke

Wie in Kartoffeln, Nudeln, Reis oder Getreide kann deshalb im Dickdarm zu Gärungen und Durchfall führen.

Rohe_Staerke

Kohlgemüse

kann eine blähende Wirkung verursachen und sollte nur in geringen Mengen und gekocht verfüttert werden.

Rohes Eiweiß

Große Mengen roher Eier können zu Verdauungsproblemen führen. Gekochtes Eiweiß kann verfüttert werden.

Rohe Hülsenfrüchte

stören die Eiweißverdauung. Die Kohlenhydrate werden erst nach dem kochen aufgeschlossen. gekochte Hülsenfrüchte können verfüttert werden.

Huelsenfruechte

Knochen

können zu Zahnfrakturen, Verletzungen im Schlund und Magen- und Darmbereich, sowie zu Verstopfungen führen. Gekochte Knochen splittern vermehrt.

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