Rüde oder Hündin?

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Rüde oder Hündin?

Rüde oder Hündin?

Ist die Entscheidung für eine Hund gefallen, stellt sich die Frage ob Rüde oder Hündin.

Oft beruhen die Gründe warum man sich für ein bestimmtes Geschlecht entscheiden auf halb wahren Informationen, wie zum Beispielen das Rüden sich untereinander nicht vertragen. Wie bei vielen Dingen in der Hundehaltung ist das eine Frage der Aufzucht, Haltung und Erziehung. Denn hat der junge Hund schon regelmäßig Kontakt zu anderen Hunden unterschiedlichen Alters und Geschlechts wird er auch nach der Pupertät mit anderen Hunden zurecht kommen. Wichtig dabei st das wir unseren jungen Hund dabei nicht in Watte packen und in behüten und bechützen wo Nichts ist; umgekehrt ist es wichtig dem Hund Schutz zu bieten und ein zu schreiten, wenn er Hlfe braucht, so lernt der Welpe von Anfang an das er sich nicht allein um Dinge kümmern muss, sondern das wir zuständig sind wenn es Probleme gibt.

 

Der Satz: „Die Regeln das unter sich“ darf und sollte man kann schnell vergessen.

 

Welche Vorteile und Nachteile haben nun die Geschlechter?

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Rüden der gleichen Rasse sind meist größer und schwerer als Hündinnen

 

Größe und Gewicht

Hündinnen sind in der Regel immer kleiner und leichter als Rüden der gleichen Rasse. Es kann einen erheblichen Unterschied ausmachen ob man 45 Kg oder nur 38 Kg an der Hundeleine zu bändigen hat.

Ein impossanter Rüde mag zwar gut aussehen, wenn er neben mir her läuft, wenn ich ihn aber im Notfall nicht halten kann sieht es nicht nur für den Hund schlecht aus.

 

Markieren

Rüden markieren jeden Busch um die Makierungen ihrer Artgenossen zu überdecken und zu zeigen „Ich war auch hier“

Es gibt aber auch Hündinnen die mit gehobenen Hinterlauf markieren. Das ist zwar nicht die Regel, aber es kommt vor.

Man kann zwar erzierisch darauf einwirken, sollte sich aber darüber im klaren sein das makieren zu Hunden, insbesondere zu Rüden dazu gehört und es für sie von Bedeutung und Wichtigkeit ist um sich Artgenossen mitzuteilen.

 

Läufigkeit

Hündinnen werden meist zweimal im Jahr läufig. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Einige Hündinnen werden nur einmal jährlich läufig andere dreimal. Das sind jedesmal drei Wochen Spießroutenlauf und aufpassen das der Hund nicht auf Männersuche geht, denn auch Hündinnen gehen stiften, wenn sich Ihnen die Chance bietet. Wie ihre männlichen Kollegen wollen sie Nachwuchs zeugen um ihre Gene weiter zu vererben.

Rüden leiden extrem, wenn läufige Hündinnen in der Nachbarschaft sind. Je mehr Hündinnen in der Nachbarschaft um so mehr Schlaflose Nächte, weil der Rüde weinend vor der Haustür liegt und Tagelang sein Futter verweigert. Rüden riechen eine läufige Hündin über Kilometer und spazieren ihrem Ziel entgegen, wenn sich die Gelegheit bietet ob sie dabei eine Schnellstraße überqueren müssen ist ihnen egal.

 

Gleichgeschlechtliche Aggressivität

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Was gefährlich aussieht ist oft nur Show unter Rüden

Rüden raufen eher miteinander, aber meist ist es nicht mehr. Es sind oft „Showkämpfe“ vergleichbar mit pupertierenden Teennagern die sich anrempeln nach dem Motto „Meiner ist größer als deiner“. Ist sieht oft gefährlich aus und ist auch immer mit einer schönen Geräuschkolisse verbunden, aber meistens nur ein simples Kräftemessen ohne das der eine dem anderen wirklich schaden will.

Hündinnen gehen aufs Ganze wenn sie sich streiten. Auch hier kann man pupertierende Teenager zum Vergleich ranziehen... „Treten, kratzen, spucken“. Wenn man hier nicht einschreitet endet es oft blutig und mit einem Tierarztbesuch wo der Hund wieder zusammengeflickt werden muss.

Das soll jetzt nicht abschreckend sein, man muss aber wissen das auch die liebste Hündin eine kleine Furie werden kann, wenn sie auf ein zickiges Gegenüber trifft oder einfach die Sympathie nicht stimmt.

 

Erziehung

Generell ist Erziehung eher Rassebedingt und nicht vom Geschlecht abhängig. Hündinnen sind gerne in der Läufigkeit etwas unmotivierter und lustloser, gleiches gilt aber für Rüden wenn Sie den Duft einer bereiten Hundedame in der Nase haben.

 

​Ob nun Rüde oder Hündin ist wirklich nicht von Vor- oder Nachteilen abhängig. Versäumt man eine gute Sozialisierung und vernachlassigt die Erziehung kann sich jedes Geschlecht in ein kleines oder größeres Monster verwandeln.

Läufigkeit ist mit beiden Geschlechtern eine nervige Zeit zumal Kastrationen nur noch aus gesundheitlichen Gründen durchgeführt werden dürfen, was ja auch richtig so ist.

Gibt es schon viele Rüden in der Nachbarschaft ist eine Hündin nicht von Vorteil, außer man möchte das die Haustür zweimal im Jahr von einer Horde Matchorüden belagert wird. Umgekehrt ist es für einen Rüden ein Alptraum von Hündinnen umgeben zu sein die er nicht beglücken darf.

 

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Rüpelrüde oder Kampfzicke? Gute Sozialisierung und Erziehung entscheidet mit

 

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